Was unser Schmuck über uns verrät

Getreu dem Motto: “Zeig mir deinen Schmuck und ich sag dir, wer du bist”, dreht es sich bei mir heute ganz um unsere Persönlichkeit – den Schmuck.

Wie in fast allen Dingen, gibt es unterschiedlichsten Typen, auch bei Schmuck: Auffällig und mords Drama, reduziert und minimalistisch, traditionell, teuer oder günstig und und und.

Ich gehöre definitiv zu den Minimalisten unter den Schmuckträgern und das zählt zum einen sowohl für das Design als auch für die Ausbeute an und für sich. Riesen Klunker und dicke Statement-Ketten findest du in meinem kleinen aufgeräumten Schmuckfach nicht, dafür aber eine feine Auswahl an ausgewählten, hochwertigen Stücken.

Aber das war nicht immer so – ich kann mich noch gut an meine Statement-Ketten-Zeiten erinnern – am besten so fancy wie möglich, so trendy wie es nur geht und kosten soll es am besten auch nichts. Was hat sich seitdem geändert? Tja, kurz runter gebrochen: Mein Alter. Ich bin älter und erwachsener geworden und meine Sicht auf die Dinge im täglichen Leben hat sich in vielerlei Hinsicht verändert. Hauptsache viel und günstig gibt es bei mir nicht mehr. Vielmehr lege ich jetzt Wert auf hochwertige Materialien, die lange halten und an welchen man aufgrund des zeitlosen Designs lange Freude hat.

Wenn ich daran denke von den billo-Metallen und Kupfer teilweise an Hals oder Fingern grüne Verfärbungen gehabt zu haben, weil das Kupfer oxidiert und sich auf die Haut überträgt – schüttelt es mich direkt. Ganz zu schweigen von meinem schlechten Gewissen, das der neue Ring für 6,95 Euro bereits nach einer Woche im Müll landet und wahrscheinlich allein zur Produktion einmal um die ganze Welt geflogen ist.

Meine Tipps zur richtigen Schmuckauswahl

Wenn ihr euch im vorbeigehen denkt: “Ach, für 10 Euro pack ich es mit ein – ich weiß zwar nicht, wann ich es tragen soll, aber irgendwann wird sich schon das passende Outfit oder eine günstige Gelegenheit ergeben” – lasst es. Ganz im Ernst, kauft euch nichts, das euch eigentlich nur semi bis gar nicht gefällt, nur weil es gerade günstig ist. Es landet zu 100% in den Untiefen eures Schmuckkästchens und nach 4 Jahren als Staubfänger im Müll. Und denkt dran: Kleinvieh macht auch Mist. Spart euch das Geld einfach, dass ihr sonst eventuell an ein Teil verschwendet hättet, das ihr bereits auf dem nach Hause Weg mehr oder weniger als Frust- oder Fehlkauf abgestempelt habt und gönnt euch lieber zu passenden Zeiten mal was richtig schönes. Eine tolle Auswahl an hochwertigen Schmuck findet ihr bei Diemer. Ganz oben auf meiner Wunschliste stehen als nächstes definitiv die hübschen rosegoldenen Ohrstecker und bei euch?

Was Schmuck über unseren Charakter verrät

Was ist also dran am Spruch: Zeig mir deinen Schmuck und ich sag dir, wer du bist? Klar, Charakterschwächen ob man ein neurotischer Zu-Spät-Kommer oder ein unendlicher Besserwisser ist, lassen sich nicht wirklich davon ablesen. Aber Schmuck vermittelt schon direkt einen ersten Eindruck, auf was dein Gegenüber Wert legt:

Ist man behängt wie ein Tannenbaum an Weihnachten – fällt man wohl gerne auf und genießt das Gefühl im Mittelpunkt zu stehen. Setzt man mit gewissen Schriftzügen ein Statement – ist es offensichtlich, dass eine Message nach außen vermittelt werden soll. Oder ist man vielleicht sehr gläubig, hält an alten Traditionen fest oder ist eine kleine Fashionista? Ihr seht, es gibt jede Menge Charakterzüge, die sich allein nur mit Schmuck erzählen lassen – ist das nicht irre?

Welcher Schmucktyp bist du – classy chick, urban style oder skandinavisch clean? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, ich bin super gespannt!

Eure

Sarah Belliza Beauty Blog