7 Dinge, die du über das Bloggen unbedingt wissen solltest

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Was du über das Bloggen wissen solltest

„Blogger kriegen doch für’s Nichtstun echt einfach alles geschenkt“ – diesen Satz höre ich in letzter Zeit immer öfter und habe ihn gleich zum Anlass genommen, um mit euch zusammen hinter die Kulissen meines Blogs zu schauen. Nichtstun? Fehlanzeige. Ich zeige euch, wie viel Arbeit wirklich hinter einem Post steckt!

Blogger. Ein paar Fotos hier, ein paar Fotos da – fertig? Nein, wir Blogger sind wahre Allround-Talente, wir sind 8-in-1: Fotograf, Texter, Redakteur, Art Director, Web-Designer, Stylist, Social Media Freaks und natürlich kleine Trend Scouts.

Ganz egal wie „beiläufig“ (und genau darin steckt das Geheimnis) ein Picture auf instagram wirkt, niemals und wirklich absolut niemals habe ich von dieser einen Kaffeetasse, von diesem einem Lippenstift oder von diesem Selfie nur dieses einzige Bild geschossen, nein. Grob geschätzt sind es wahrscheinlich eher um die 40 Bilder, bis das Licht stimmt, die Kulisse so aussieht wie ich sie mir vorstelle und die Produkte das aussagen, was sie in meinem Post aussagen sollen. Für einen gesamten Blogpost sind es im Durchschnitt um die 160+ Fotos, aus welchen ich letztendlich nur 4 oder 5 für einen Beitrag auswähle.

Alles nur Fake?

Nein, ich nenne es ins „richtige Licht rücken“ – bei mir ist der Fußboden natürlich auch nicht aus Marmor, aber die Konkurrenz im Blog-Business wird immer stärker. Also müssen wir uns was einfallen lassen! Es reicht nicht, einfach nur lieblose Fotos zu shooten und kurz was darüber zu schreiben, nein. Ich bin ständig dabei, meine fotografischen Skills zu verbessern, das ideale Licht aufzustellen und eine schöne Kulisse aufzubauen – so dass es euch einfach Spaß macht, die Bilder genauer anzuschauen und euch vielleicht genauso für ein Produkt oder eben die Sache begeistern zu können, wie ich es tue.

Tja – und nachdem die Kulisse steht, das Licht passt, wir 4 aus 160 Fotos ausgewählt haben und die Bildbearbeitung abgeschlossen ist, kommt der Text. Wie auch du komme ich nach 9 Stunden Hektik und Stress manchmal völlig ausgelaugt von der Arbeit und der Text. Läuft. Einfach. Nicht. Manchmal sitze ich 2 Stunden vor dem Rechner und tippe einen einzigen Satz. Und lösche ihn wieder. Schlichtweg nicht gut genug. Und manchmal liege ich nachts im Bett und formuliere beim Einschlafen gedanklich einen ganzen Post in 15 Minuten durch (von dem am Morgen aber leider wieder die Hälfte vergessen ist) 😀 Was ich damit sagen will, nicht jeder Tag ist gleich und es läuft manchmal einfach nicht so wie gedacht (das gleiche gilt übrigens auch für Fotos).

Social Media Freaks

Dann diese vielen Stunden, die wir täglich auf Social Media Kanälen wie instagram, snapchat, facebook und Co verbringen, um möglichst jeden von euch abholen zu können – klar, es macht super viel Spaß und wir machen das gerne, trotzdem ist auch das mit Arbeit verbunden. Denn niemand folgt dir, mit einem schlechten Feed, uninteressanten Infos oder geschmacklosen Fotos. Und da nicht jeder, der sich für deinen Blog interessiert auf snapchat ist, dafür aber auf instagram, facebook oder pinterest, heißt es – möglichst viele Kanäle gleichzeitig zu betreuen – sonst wird niemand deinen Beitrag, in den du so viel Liebe, Zeit und Leidenschaft gesteckt hast, finden.

Verantwortung

Ein Blogpost ist so viel mehr als nur ein paar geknipste Fotos – schließlich will man die Erwartungen seiner Leser nicht nur erfüllen, sondern bestenfalls übertreffen und das heißt: Erfahrungen sammeln, Verantwortung übernehmen und permanent an sich arbeiten, arbeiten, arbeiten.

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